Jedes CS2-Case folgt derselben Grundverteilung nach Seltenheitsstufe – unabhängig davon, welche Skins konkret enthalten sind. Wer versteht, wie diese Verteilung funktioniert, kann den erwarteten Wert (EV) jedes Cases realistisch einschätzen, statt sich von einzelnen Screenshots seltener Drops täuschen zu lassen.
Die Grundverteilung nach Seltenheit
| Stufe | Drop-Chance |
|---|---|
| Mil-Spec (blau) | ca. 79,92 % |
| Restricted (violett) | ca. 15,98 % |
| Classified (pink) | ca. 3,2 % |
| Covert (rot) | ca. 0,64 % |
| Rare Special Item / Messer & Handschuhe (gold) | ca. 0,26 % (~1 von 385 Cases) |
Diese Prozentwerte sind seit Jahren stabil und gelten für praktisch jedes Case – Valve verändert nicht die Wahrscheinlichkeitsstruktur, sondern nur, welche konkreten Skins pro Seltenheitsstufe enthalten sind.
Warum die Odds allein nichts über den Gewinn aussagen
Die Drop-Chance sagt nur, in welcher Seltenheitsstufe man landet – nicht, welchen Marktwert der konkrete Skin hat. Ein Case mit einem teuren Covert-Skin und günstigen Mil-Specs kann trotzdem ein negatives EV haben, wenn der Case- und Key-Preis zu hoch angesetzt ist. Deshalb lohnt sich immer eine separate EV-Analyse pro Case statt einer reinen Blick auf die Odds-Tabelle.
Wear-Werte und Float
Zusätzlich zur Seltenheit entscheidet der Float-Wert (0,00–1,00) über den Abnutzungszustand und damit zusätzlich über den Preis: Factory New (0,00–0,07) ist in der Regel deutlich teurer als Battle-Scarred (0,45–1,00), unabhängig von der Seltenheitsstufe. Der Float wird beim Öffnen zufällig innerhalb der für den jeweiligen Skin möglichen Spanne bestimmt.
StatTrak und Souvenir
StatTrak-Versionen droppen mit einer deutlich geringeren, aber ebenfalls fixen Zusatzwahrscheinlichkeit (unabhängig von der Seltenheitsstufe) und erzielen im Schnitt einen spürbaren Preisaufschlag gegenüber der Standardversion desselben Skins.
